Die perfekte Masche - Presse und Rundfunk

Playboy

"Bei ihren Workshops haben Badboy und sein deutscher Kollege Robert "Magnum" Bednarek schon mehr als tausend Verführungskünstler in 15 Ländern ausgebildet."

"Man kann sich sicher sein, dass sie noch nie in ihrem Leben von einem Mann so selbstbewusst angesprochen wurde", sagt Trainer "Magnum", ein 25-jähriger blonder Medizinstudent mit lässigem Dreitagebart und Stehkragen. Dabei ist es nicht so wichtig, was ich sage. "93 Prozent der Kommunikation passieren über Körpersprache", sagt Robert. Er hat die Körpersprache von James Bond analysiert. Der Prototyp des selbstbewussten Mannes, sagt er, benutze seinen Körper wie ein Instrument. Wenn er sich einen Drink greift, bleibt er mit dem Blick auf der Frau. Oder wenn etwas rechts von ihm passiert, blickt er erst mit den Augen in die Richtung, dann dreht er den Kopf und schließlich den Rest des Körpers.

"Charisma besteht aus Körpersprache, Timing und dem Vermögen zu polarisieren", erklärt "Magnum". Dominanz darf nicht mit Chauvinismus oder Aggressivität verwechselt werden. Dominanz braucht keine Gewalt. Denn Zwang erzeugt immer Widerstand." ....

"In einem Club lässt mich "Magnum" mit folgendem Spruch bei vier hübschen Mädchen zurück: "Könnt ihr bitte auf meinen kleinen Bruder aufpassen, während ich auf die Toilette gehe." Nach ein paar Minuten gewöhnlicher Unterhaltung stimuliere ich die Phantasie einer großen, schlanken Brünetten: "Stell dir vor, du kannst an einen Ort reisen, wo dich keiner kennt, wo du alles darfst und zu Hause nie jemand davon erfahren würde. Was würdest du tun?" Sie denkt nach und sagt mit einem breiten Grinsen: "Das verrate ich dir nicht." Das braucht sie auch nicht, denn ihre schmutzige Phantasie setzt die richtigen Hormone frei.

Dann kommt leider mein großer dominanter Bruder von der Toilette zurück. Nach ein paar seiner hypnoseartigen Erzählungen über die Verbindung ihrer Seelen hat mich die Brünette absolut vergessen. Bei mir hat sie sich den Appetit geholt, um dann beim Meister der Verführung zu speisen. Die anderen Flirtstudenten haben schon am ersten Abend Erfolgserlebnisse mit dem neuen Lehrstoff. Manche küssen sich quer durch den Club."

"Es gibt Techniken, Frauen schon nach kurzer Zeit das Gefühl zu geben, sie würden den Mann eine Ewigkeit kennen. Der beste Weg, etwas von einer Frau zu erfahren, ist, etwas über sich selbst zu erzählen: „Erzähle ihr ein Geheimnis, und sie wird dir ihres verraten. Ihr seid schließlich Seelenverwandte, die sich alles sagen können“, sagt Robert. Richtig angewandt, sollte die Frau schon bald flüstern: „Es kommt mir so vor, als würden wir uns schon ewig kennen.“ ...

Men's Health

1. Schritt: ANSCHAUEN

Jemanden entdeckt? Gut! "Eine klassische, direkte Anmache wäre jetzt der größte Fehler", so der Flirt-Trainer (www.dieperfektemasche.info) aus München. Gehen Sie nämlich direkt auf die Auserwählte zu, wird sie zu einer sofortigen Entscheidung gezwungen. Sie muss sich dann fragen: Will ich den kennenlernen? Besser ist: den Blickkontakt suchen, ein Lächeln aufsetzen, nicht starren. Sie lächelt zurück? Let’s dance!

2. Schritt: ANFANGEN

Antanzen ist tabu, besonders von hinten. Zeigen Sie ihr, dass Sie Spaß haben und nicht zum Aufreißen unterwegs sind. Falls Sie mit Kumpels feiern, stoßen Sie auch ruhig mal mit einer Bekannten an. Tanzen Sie für sich und doch mit jedem. Das alles wiegt die Auserwählte in Sicherheit, dass sie in Ihrer Nähe nicht blöd angebaggert wird – Frauen mögen das, und es macht Sie für sie noch interessanter. Nähern Sie sich ihr erst einmal lächelnd und tanzend. Sie weicht nicht zurück? Reichen Sie ihr die Hand und machen Sie ein paar Tanzschritte.

"Wenn Sie sich danach wieder von ihr ab- und Ihren Kumpels zuwenden, erzeugt es noch mehr Spannung."

3. Schritt: ANSPRECHEN

Tanzen Sie noch einmal mit ihr, aber diesmal sprechen Sie Ihren Schwarm an. „Am besten geht sowas mit einem individuellen Spruch“, sagt der Flirt-Experte. Wie wäre es mit: Hey, ich mag es, wie du dich bewegst. Sie wird es hoffentlich erwidern. Zeit für ’ne ruhige Ecke, um zu plaudern.

4. Schritt: ANBIETEN

Wer anfängt zu prahlen, verliert. Versuchen Sie, einen Dialog in Gang zu bringen, und finden Sie Gemeinsamkeiten. Reden Sie ihr jedoch nicht nach dem Mund. Der Flirt-Coach: "Reitet sie gern, fragen Sie: warum?" Die Natur, die Sie beim Biken so schätzen, könnte die Gemeinsamkeit sein. Wenn sie auch Ihnen Fragen stellt, hat sie Interesse. Gut so!

5. Schritt: ANLEGEN

Checken Sie das Interesse Ihres Flirts noch genauer: Berühren sich Ihre Schultern oft für länger als 2 Sekunden? Zieht sie den Arm nicht gleich zurück, wenn Sie ihn wie zufällig berühren? Spielt sie mit ihren Haaren, sind ihre Beine Ihnen zugewandt? Ja, ja, ja und ja? Okay, versuchen Sie, die Dame zu küssen. Und dann können Sie den Tanz in den Mai bald auch nach Hause verlegen.

Süddeutsche Zeitung

Der Verführungstechniker - Robert Bednarek lehrt, wie man Frauen rumkriegt

Er sieht gut aus. Gepflegte, sportliche Erscheinung. Gelfrisur, Dreitagebart, ruhiges Auftreten, anscheinend kein Angebertyp. Er spricht unaufgeregt und leise in einem ganz leichten Akzent; seine Eltern sind aus Schlesien nach Bayern gezogen, als er vier war. Außerdem verwendet er gerne englische Ausdrücke wie "infield workshop", "blueprint" oder "fast seduction". Und er behält seinen Gesprächspartner fest im Blick.

Manchmal nimmt er dezenten Körperkontakt auf, er berührt sanft das Knie des Gegenüber, um seine Methoden zu demonstrieren. Er lächelt, aber lacht nie laut, wenn er über seine vielfältigen Erfahrungen mit Frauen berichtet, das Ganze ist ein Spiel, aber doch wichtig. Die Fünfzigjährige am Nebentisch im betriebsamen Schnellrestaurant "Vapiano" in den Fünf Höfen ist schon so fasziniert, dass sie sich ins Gespräch einschaltet; zwei Zwanzigjährige daneben schauen auch recht interessiert.

Das zurückhaltende Auftreten von Robert Bednarek kontrastiert mit seinem Internet-Auftritt, den man als mindestens vollmundig bezeichnen muss. Er will ja was verkaufen: sich und sein Wissen. Der Medizinstudent aus München ist erst 25, aber bezeichnet sich als "Deutschland führenden Pick-up-Guru", was man als "Abschlepp-Meister" übersetzen könnte, auch wenn das nach Kfz-Werkstatt klingt. Aber um Mechanik geht es ja.

Am kommenden Wochenende will Bednarek bei einem Seminar in einem Schwabinger Hotel einer Gruppe von Männern verraten, wie man Frauen verführt, beziehungsweise überhaupt erst mal anspricht. "Die perfekte Masche" heißt sein Kurs, den er auch in anderen Großstädten anbietet ­ 490 Euro kostet die Teilnahme, einige Termine sind ausgebucht. Schon der Titel zeigt, dass Bednarek bei Vorbildern in die Lehre gegangen ist: "Die perfekte Masche", so heißt das Buch des in Los Angeles lebenden Journalisten Neil Strauss. Ein Bestseller in den USA, gerade auf Deutsch erschienen. Die silbern glänzenden "Bekenntnisse eines Aufreißers" handeln von einem kleinen, schüchternen Autor, der sich zum "Meisteraufreißer" ausbilden lässt. Strauss weiß über seine Erlebnisse in reißerischen Anekdoten zu berichten.

Robert Bednarek war auch mal ein hoffnungsloser Fall, sagt er selbst. Während er am Wasser nippt, erzählt er von seiner Rückkehr aus den USA, wo er vier Jahre studierte, eine Freundin hatte und Basketballprofi werden wollte. Zurück in München, arbeitete er einige Zeit als Finanzanalyst bei Siemens, bis spät in der Nacht saß er am Computer. "Ich wusste nicht, wie ich Frauen ansprechen sollte, deshalb habe ich mir Hilfe im Internet gesucht."

Bei den Recherchen stößt er auf die Flirtforen der Pick-up-Community Männer, die ihre Anmachtricks und Sprüchesammlungen weitergeben. Er beginnt, sich mit anderen Singles auszutauschen und macht die Erfahrung, dass erstaunlich viele Software-Ingenieure und Computerspezialisten Kontaktprobleme haben. Er reist, als ihn das Thema nicht loslässt, nach L.A. und London, er besucht bekannte Verführungstrainer, die im Internet unter Pseudonymen wie "Mystery" Dienste anbieten. Er lernt ihre Techniken. Wie man sich rar macht, aber trotzdem auffällt, wie man am besten mit einer Frau ins Gespräch kommt und eine Körpersprache zum Einsatz bringt.

Die Techniken klingen ein wenig banal und nach Herrenmagazin, aber wenn Bednarek sie demonstriert, kommt man schon ins Nachdenken: Vielleicht kann ein wenig Psychotraining, nonverbale Kommunikation und etwas Neurolinguistik im schwierigen Umgang mit Frauen nicht ganz schaden. Sehr wichtig, doziert der Medizinstudent, sei beim ersten Flirtkontakt nicht die Anfangsfrage an die Frau, sondern die richtige Reaktion des Mannes darauf. "Wir wollen den Leuten beibringen, in jeder Situation normal, entspannt und witzig zu wirken und Gespräche mit Frauen emotional zu führen." Er demonstriert das mit einem Spiel, bei dem sich die Frau einen Würfel, ein Pferd und eine Leiter in der Wüste vorstellen muss, was sich dann als ihr Ego, ihr Wunschliebhaber und ihre Freunde interpretieren lässt. Er macht das nicht schlecht, die Mädchen am Nebentisch werden wieder ganz aufmerksam. Aus der Hand lesen kann er auch, das kommt an.

Ach, es gibt noch viel zu lernen für Männer, die bei einer fremden Frau an der Bar entweder vor lauter Nervosität keinen geraden Satz herausbringen oder aber mit den immer gleichen Phrasen ("Tschuldige, kommst du öfter hierher?") Gähnen und Desinteresse ernten. Es gibt, verspricht der selbst ernannte Guru, Hoffnung für Männer, die zu wenig oder gar keinen Sex haben. Oder die an "Schwachpunkten" feilen wollen, etwa an dem Moment, an dem man die Frau küssen muss. Ist ja eine Masche, so was kann man mit weiblichen Testpersonen im Seminar oder beim Feldversuch im Club üben.

Aber macht das Spaß, nach einstudierten Methoden Frauen anzusprechen wie bei einer endlosen Versuchsreihe? "Ich finde es jedes Mal lustig", sagt Bednarek. Ein Vollstrecker sei er aber nicht, er habe eine Freundin. Man fragt sich, ob er das alles ernst meint. Er verabschiedet sich mit einem intensiven Blick und einer leichten Berührung der Schulter. Hat er bestimmt bei einem Guru gelernt.


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So sind Sie an Weihnachten nicht allein

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• Ort und Zeit: Zunächst müssen Männer wissen, wo sie eine Frau kennenlernen könnten. Der perfekte Ort für die Adventszeit ist der Weihnachtsmarkt. Nach zwei Glühwein und ein paar gerösteten Mandeln wird jeder Dame warm ums Herz – und Sie haben freie Bahn! Wochentags nach der Arbeit wird aus den Adventsmärkten ein besinnlicher After-Work-Club im Freien. „Viele unterliegen dem Irrglauben, Singlefrauen treffe man nur selten“, erklärt der Verführungsexperte. Dabei gibt es in Deutschland rund 15 Millionen alleinstehende Damen zwischen 20 und 50 Jahren – und die meisten sind auf der Suche nach ihrem Mr. Right!

• Mutig sein: „Frauen machen es Männern nicht leicht. Wenn sie Interesse an einem Mann haben, zeigen sie das nicht offen.“ Auch wenn eine Frau Ihnen nicht das Gefühl gibt, auf Sie zu stehen: Sprechen Sie sie an!
„Meistens reagieren Frauen auf einen Flirtversuch nur mit einem Lächeln oder sie blickt Ihnen kurz und tief in die Augen.“ Mehr dürften Männer nicht erwarten.
Zudem gilt beim Kennenlernen grundsätzlich: Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht! Warten Sie also nicht auf Chancen – handeln Sie!

• Keine Selbstzweifel: „Nur wenige Frauen ergreifen die Initiative!“ Auch wenn sie „auf der Suche sind“, verhalten sie sich nicht so. Deswegen muss der Mann angreifen. „Dass sie ihn nicht anspricht, hat nichts zu bedeuten!“

• Weiche Schale, harter Kern: „Frauen wollen einen Mann mit authentischem Selbstbewusstsein und Persönlichkeit!“ Lassen Sie also das Alphatier raus. Frauen stehen auf Männer, die ihr Leben im Griff haben und mit sich selbst im Reinen sind.
Haben Sie keine falsche Scheu und denken, Sie würden einer Frau nicht genügen. Der größte Fehler: sich verstellen. „Spielen Sie IHR niemals etwas vor – Frauen durchschauen einen Lügner schnell!“

• Der nächste Schritt: Sie haben eine Frau kennengelernt und wollen sich nun auch körperlich näher kommen? Laden Sie Ihre Auserwählte zum Abendessen bei sich ein. „Vor allem im Winter entsteht durch die Dunkelheit und Kälte eine knisternde Atmosphäre, wenn man zu zweit in einem warmen Raum ist.“

Kochen Sie für sie, aber fangen Sie mit der Vorbereitung eine halbe Stunde später an als geplant. Die Folge: Bevor Sie gemeinsam am Esstisch sitzen, müssen sie sich erst einmal unterhalten. „Das lockert die Atmosphäre“, sagt der Date-Doktor.

„Bemerken Sie ruhig, dass Sie nicht ganz sicher sind, ob das geplante Gericht klappt, Sie aber alles versuchen – das zeigt, dass Sie sich Gedanken gemacht und Mühe geben haben.“
Lassen Sie sie das Essen kosten und halten Sie dabei das Besteck! „Sich zärtlich zu füttern, schafft eine sinnliche Stimmung.“

Auch kleine, scheinbar zufällige Berührungen erhöhen die erotische Spannung und sind wichtig, wenn man sich näher kommen will – was nach einem solchen Abend fast unumgänglich ist...

„Jeder Mann kann überall und jederzeit Sex haben“

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Ganzjährig gibt 'Die perfekte Masche' Verführungskurse überall in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Auf seiner Homepage kann sich jeder für Wochenendseminare anmelden. „Die zwei Tage bestehen aus Theorie- und Praxiseinheiten. Zuerst gebe ich jedem Teilnehmer die Techniken an die Hand und dann probieren wir die Dinge aus – in der Fußgängerzone, in Bars und in Klubs.“

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REGEL 1
Sie dürfen keine Absichten zeigen!
„Ich kann Ihnen ein ganz einfaches Beispiel geben: Eine Traumfrau geht durch den Klub. Alle Männer blicken ihr nach – nur einer nicht: ich. Das fällt auf!

REGEL 2
Frauen immer sofort ansprechen!
Die meisten Männer machen sich vor dem Ansprechen zu viele Gedanken über das, was sie am besten sagen. Sie zögern zu lange mit der Kontaktaufnahme. Das lässt sofort den Rückschluss auf die Absichten des Mannes zu, und Frauen haben ein sehr gutes Gespür für Männer mit Absichten. Viel besser ist es, die Frauen immer sofort und spontan anzusprechen. Das wirkt sehr viel entspannter und nicht von langer Hand geplant.

REGEL 3
Steigern Sie Ihren Marktwert!
„Ich gehe beispielsweise mit zwei Frauen in einen Klub. Das unterscheidet mich von den meisten Kerlen. Und die Mädels werden neugierig. Mann darf das Konkurrenzdenken von Frauen untereinander nicht unterschätzen – das spielt eine große Rolle! Zusätzlich sollten Sie Ihren sozialen Status zeigen. Führen Sie Smalltalk mit dem DJ, mit dem Türsteher, mit der Barkeeperin und dem Klubbesitzer. Ihre Außenwirkung: der Typ ist social und beliebt.“

REGEL 4
Sie müssen locker sein!
„Wenn Sie mit einer Frau sprechen, muss Ihnen das Ergebnis egal sein. Bevor ich ein unterwürfiges Kompliment mache (Du hast schöne Augen), nehme ich Frauen lieber auf die Schippe. Beispiel: Schau mir nicht so lüstern auf den Hintern, du Luder! Oder: Ich kann heut nicht mit dir rummachen, auch wenn du dich noch so sehr anstrengst!“
In der Fachliteratur wird das als „cockey“ und „funny“ bezeichnet.

REGEL 5
Geben Sie der Frau die richtige Portion Aufmerksamkeit!
„Sie müssen sich tatsächlich für den Menschen interessieren. Hören Sie genau zu und finden Sie Gemeinsamkeiten, tauschen Sie sich aus – so geht niemals der Gesprächsstoff aus und man erzeugt eine tiefe Verbindung.
Das wollen die Frauen und können die wenigsten Männer – ein weiteres Unterscheidungsmerkmal."

REGEL 6
Sie müssen für die Frau eine Herausforderung sein!
„Die Frau darf sich niemals ihrer Sache sicher sein. Im besten Fall muss sie den ganzen Abend über Sie nachdenken. Machen Sie das Mädchen neugierig, provozieren Sie. Niemals Interesse bekunden, bevor die Auserwählte Interesse gezeigt hat. Lassen Sie die Frau für Ihre Zuneigung arbeiten! Das ist besser, als zu versuchen, die Frau von sich zu beeindrucken. Haben Sie alles richtig gemacht, steht einem Kennenlernen oder einer aufregenden Nacht nichts im Wege.“


Rundschau am Sonntag

Beim Braten Beraten

Samstag 15 Uhr: Beinahe wie in der Schule sitzen zwölf Männer in einem Seminarraum. Den Blick nach vorne gerichtet, lauschen sie den Ausführungen eines Vortragenden. Nur so konzentriert waren sie in der Schule nie, denn hier geht es um Informationen, die das Leben eines jeden einzelnen von ihnen verändern könnten.

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Erfolg macht stolz

Sonntag 03 Uhr: Zehn euphorisierte Männer wollen noch auf einen letzten Absacker gehen. Jeder von ihnen hat heute mindestens zehn Frau angesprochen.

„So etwas ist mir noch nie passiert! Das ist der beste Abend, den ich je hatte", sagt einer der Teilnehmer begeistert. Auch die anderen sind sichtlich zufrieden und stolz.

Insgesamt haben sie sieben Telefonnummern ergattert und zwei von ihnen sind mit ihren Neubekanntschaften sogar alleine weitergezogen.

Aufgekratzt durch die erlebten Erfahrungen wollen die Übriggebliebenen noch endlos weiterfeiern und üben.

So verführen Sie richtig - Die besten Techniken um Traumfrauen zu erobern.

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Als Teil der Firma „Die perfekte Masche" (www.dieperfektemasche.de) unterrichtet der Deutsche Männer im „Anbandeln" und hat damit großen Erfolg: Das Unternehmen ist mittlerweile der führende Anbieter von anspruchsvollen Flirtkursen im deutschsprachigen Raum. „Die Männer, die zu uns in die Kurse kommen sind keine Freaks, die den ganzen Tag im Keller sitzen und Computer spielen. Unsere Teilnehmer sind meist ganz normale Kerle, denen es oft nur ein wenig an Selbstbewusstsein mangelt".

Mit Frauen umgeben

Was lernen die Herren der Schöpfung also in den Kursen, um eine Frau auf sich aufmerksam zu machen? „Grundsätzlich rate ich den Männer authentisch zu sein und kongruent zu handeln", betont der Experte. Einfach gesprochen bedeutet das, fühlen und handeln aufeinander abzustimmen. Der Verführungstrainer würde keinem Mann raten auf eine Frau zuzugehen und sie direkt anzusprechen, wenn dieser extrem schüchtern sei. „Eine Frau ist fünfzig Mal sensibler als ein Mann und fühlt sofort wenn eine Masche nur aufgesetzt ist." Anfängern rät er deshalb sich immer eine Tarnung zu überlegen: „Gehen Sie in einer Bar zu einer Frau und bitten Sie sie etwa um einen Getränketipp, weil Sie gleich eine wichtige Besprechung hätten und Eindruck schinden möchten. Die Dame wird sich freuen und daraus kann sich ein interessantes Gespräch ergeben."

Wer in der Disko mit zwei hübschen Frauen auftaucht, und das könne zur Not auch die Schwester sein, ziehe immer die Blicke auf sich. Frauen würden sich denken, dass der Kerl toll sein muss, wenn er sich so ungezwungen mit schönen Mädchen unterhält. Flirt-Unerfahrenen rät er außerdem auch untertags zu üben. „Wenn ich eine Frau an der Bushaltestelle, im Café oder an der Tankstelle anspreche, dann kann das ein sehr ungezwungenes Gespräch werden. Im Alltag sind Frauen meist eher überrascht, wenn mit ihnen geschäkert wird."

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PO-Magazin

Die perfekte Masche - Wie Sie jede Frau verführen

Ist Verführung Masche? Mit welchen Techniken kann man Frauen beeindrucken und für sich gewinnen? Kann man diese Fähigkeiten erlernen? Testosterongeplagte Beutejäger in erfolgreicher Aktion. P.O. Reporterin Sonja Kierner untersucht die große Kunst des Verführens in dieser Reportage.

Inhaltsverzeichnis:

* Früher war alles einfacher
* Neue Mittel und Wege müssen her!
* Versuch macht klug!
* Man(n) muss sich seiner Ziele bewusst werden!
* Sieben wichtige Merksätze
* Körpersprache siegt über Sprache
* Was genau soll ich denn nun tun?

Früher war alles einfacher

Welche Frau ist heute noch auf den Jäger, den Beschützer und den Fortpflanzer angewiesen? Sie sind alle verschwunden, die beerensuchenden, gebärenden Heimchen in der Höhle.

Warum ist es für manche Männer leichter sich einen Adrenalinkick beim Bungee-Jumping-Sprung aus schwindelerregender Höhe zu holen, als eine Frau anzusprechen? Steht Mann plötzlich vor dem Problem, dass früher wohl doch alles viel einfacher war? Hatten damals nicht ein paar oberflächlich dahingesagte Anmachsprüche gereicht, um Frau anzulocken? Ein Drink an der Bar und die Nacht war gesichert? Doch die Konkurrenz schläft nicht. Welche Frau gibt sich mit längst überholten oder einfach nur peinlichen Anbaggerversuchen zufrieden, wenn sie auf den perfekten Mann auch nicht lange warten muss?

Bleibt dem Unwissenden nun lediglich die alleinige Verfügungsgewalt über seine TV-Fernbedienung mit der Jagd nach der langweiligsten – aber immerhin bequemsten – Abendunterhaltung? Was tun erfolgreiche Serien-Verführer, was andere Männer nicht machen? Jeder erfolgreiche Manager zeichnet sich durch fachliche Kompetenz und Persönlichkeit aus, die er sich in jahrelanger Schulung und durch "Learning-by-doing" angeeignet hat. Auch der erfolgreiche Verführer muss an sich arbeiten, bevor er die Lorbeeren ernten darf.

Neue Mittel und Wege müssen her!

Der ultimative Ansprechpartner für Männer, die sich in Selbstzweifeln baden und sich unaufhaltsam bemitleiden, weil sie scheinbar zum Singleleben verurteilt sind, als auch jene cleveren, die verstanden haben, dass Fortbildung zum Leben dazugehört, ist Robert Bednarek. Der charmante 28-jährige Medizinstudent bringt Licht ins Dunkel "wie erobere ich Frauen". Bekannt unter dem Pseudonym "Magnum" belebt er die Pickup-Artist-Szene. Seit 2005 leitet er äußerst erfolgreich seine eigene Flirtschule – "Die perfekte Masche" - in München.

Zusammen mit Oliver Kuhn, Chefreporter beim Männermagazin "Playboy", hat er im Mai 2007 zudem den Ratgeber "Der perfekte Verführer" herausgebracht. Inzwischen bildet er als Coach weltweit Verführungskünstler (engl.: Pick-Up-Artist/ PUA) aus. Unter anderem leitet Robert Bednarek internationale Pickup-Seminare für Badboy Lifestyle. Ebenso arbeitet er mit der Pick-up-Artist-Legende BadBoy als Coach zusammen. Magnum lernte in vielen Jahren, wie er jede Frau verführen kann.

Jeder Mann – unabhängig vom Status, Alter oder Aussehen - hat die Möglichkeit zur Umschulung. Jeder Mann kann die hohe Schule der Frauenversteher besuchen und jeder Mann kann "Die perfekte Masche" erlernen, verstehen und erfolgreich anwenden, um seine Nächte nicht mehr allein zu verbringen, um seine Traumfrau für sich zu erobern.

Ursprünglich entwickelt wurden die Flirtkonzepte und Verführungstechniken von Koryphäen wie dem kanadischen Zauberkünstler Erik von Markovik alias Mystery, Badboy und Ross Jeffries.

Jede Verführung besteht aus 3 Stufen:
1. Das erste Ansprechen mit der Möglichkeit, sich unwiderstehlich zu machen.
2. Emotionale Verbindung aufbauen und Berührung initiieren.
3. Der Kuss.

Versuch macht klug!

Dass Mann und Frau der gleichen Spezies angehören und dennoch in anderen Welten leben ist kein Geheimnis. Doch die Kunst, diese Welten zu verbinden, ist noch weitgehend unerforscht und so manchem Mann ein Mysterium. Auch Robert "Magnum" Bednarek hat diese Erfahrungen selbst durchlaufen. Nach einer gescheiterten langjährigen Beziehung wurde ihm klar, dass er einen Plan braucht, um bei Frauen nicht ständig abzublitzen. Er wachte auf und studierte die Frau. Aus diesem Lernprozess entstand "Die perfekte Masche". "Verführung ist eine Form der gewaltfreien Überwindung von Widerständen", so Robert Bednarek.

In den ausgebuchten Seminaren von Robert Bednarek erfährt Man(n), wie er Frauen für sich gewinnt. Er bekommt einen Fahrplan ausgehändigt, der ihm das unwegsame Gelände bis zum ersten Ansprechen - und weit darüber hinaus - seiner Auserwählten ebnet. Zudem wird der Sprachführer ausgeliefert, der die permanent auf Hochtouren laufenden wandelnden Radarstationen "Frau" überzeugt, dass "Er" genau der Richtige ist, für alles was kommen mag.

Es ist nicht unbedingt erforderlich, monatelang Partnerbörsen im Internet zu durchforsten oder sich zum gemeinsamen Töpferkurs mit wildfremden Menschen zu verabreden. Mit der richtigen Kommunikationstechnik lassen sich Frauen überall ansprechen. Ob in der U-Bahn, auf der Straße oder beim Bäcker.

Man(n) muss sich seiner Ziele bewusst werden!

Männer haben starke Probleme, sich in Frauen hineinzuversetzen. Deshalb muss zunächst das Kommunikationsverfahren optimiert werden. Hierfür gibt es verschiedene Strategien, die Männer in den angebotenen Seminaren intensivieren können: Die Urangst vor dem "Korb" muss überwunden werden, dann schwindet auch die Angst vor attraktiven Frauen. Zudem sind grundsätzlich alle Techniken und Strategien dazu da, den eigenen sozialen Wert und Status zu erhöhen.

Macht, Intelligenz, Reichtum, Humor und Dominanz sind Eigenschaften eines Mannes, die Frauen anziehend finden. All diese Dinge kann ein Mann lernen zu demonstrieren, wenn er erst einmal weiß, was er überhaupt will und welche Art Kontakte er knüpfen möchte. Welche Ziele hat er – ganz individuell? Dazu muss ihm aber auch klar sein, dass selbst bei den Affen erst das Alphamännchen zum Zug kommt. Ebenso sind Pfauen mit den buntesten Schwanzfedern diejenigen, die die meisten Weibchen bekommen. Also warum nicht einfach vom Alpha-Tier lernen? Bad Boys, Verführertypen auf emotionaler Ebene, Karrieretypen und auch überzeugte Familienmenschen sind die Gewinner. Frauen wollen demnach keine Durchschnittsmänner, sondern echte "Typen", die Persönlichkeit ausstrahlen. Wer nun das Beste der vier Typen in sich vereint, hat sein Ziel erreicht. Doch wie soll das funktionieren?

Indem Verhaltensmuster neu definiert werden, eigene Glaubenssätze geändert, neurolinguistisches Programmieren (=NLP) erlernt wird. Die NLP kann als Werkzeugkasten und Modell der effizienten Kommunikation zwischen Menschen betrachtet werden. So können z.B. durch verdeckte Befehle, Weaselphrasen oder Sprachmuster eine Reihe an Gefühlszuständen hervorgebracht werden, die bewusst dazu benutzt werden können, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, z.B. der direkten Verführung einer Frau.

Dabei handelt es sich allerdings nicht um Manipulation im negativen Sinne, sondern einfach um einen fortgeschrittenen und hochtechnologisierten Weg Sprache und deren komplexe Strukturen nicht nur als Mittel zum Zweck anzusehen, sondern ganz bewusst als integralen Bestandteil einer zielgerichteten Verführung zu verstehen. Und Frauen werden die Männer dafür lieben! So viele Frauen beschweren sich, dass Männer es vergessen haben, zu kommunizieren. "Ich kann einfach nicht mit ihm reden, so wie ich es mit Dir kann", ist eine Aussage, die Robert Bednarek sehr oft hört.

Sieben wichtige Merksätze

Das bedeutet, Emotionalität, echtes Interesse und viel Gefühl sind gefragt. Sieben Glaubenssätze, die jeder Mann verinnerlichen sollte, sind:

* Jeder kann sich ändern,
* Frauen wollen mit Männern kommunizieren,
* niemand beobachtet den Mann bei der Jagd,
* Frauen lieben Männer,
* das Kennenlernen soll Spass machen,
* Erfahrung schult,
* der Weg ist das Ziel.

Es geht um Aufmerksamkeit und die Suche nach Anerkennung. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und darf dabei nicht vergessen, dass der Charakter das Schicksal bestimmt.

Körpersprache siegt über Sprache

Dabei ist nicht allein ausschlaggebend, WAS gesagt wird. Bei Kommunikation von Angesicht zu Angesicht machen die nonverbal übermittelten Signale immerhin 93 % der Wirkung der übertragenen Botschaften aus. Die richtige Körpersprache ist demnach über alles entscheidend. Auch diesbezüglich übermittelt Robert Bednarek zahlreiche Tipps und Tricks. Der perfekte Blick und die richtige Bewegung machen den Körper zum Instrument.

Bei der Analyse der Körpersprache von James Bond wurde schnell klar, wie es dieser erfolgreiche Typ anstellt, dass ihm die Frauenwelt zu Füßen liegt. Seine Verhaltensstrategien gepaart mit einer enormen Portion Selbstbewusstsein und dem Ausstrahlen von Dominanz öffnen ihm die ganze Welt. Hierzu "Magnum": "Dominanz darf nicht mit Chauvinismus oder Aggressivität verwechselt werden. Dominanz braucht keine Gewalt. Denn Zwang erzeugt immer Widerstand."

Natürlich ist auch der perfekte Style, der den sozialen Status spiegelt, gefragt. Doch Vorsicht: für Frauen sind Schuhe eben nicht einfach nur Schuhe!

Was genau soll ich denn nun tun?

Laut Robert Bednarek läuft die Verführung der Frauen immer nach dem gleichen Muster ab und lässt sich in unterschiedliche Strukturen untergliedern. Dieser Prozess beginnt mit dem ersten Treffen und endet mit Sex.

Theoretisch klingt das alles ganz einfach. Doch was sagen, wenn der erste Kontakt hergestellt werden soll? "Bist Du öfter hier?" ist wohl mit Abstand die schlechteste Wahl. Auch hier ist Individualität gefragt. Dazu muss Altbekanntes und Vertrautes über Bord geworfen und die sogenannte "Komfortzone" verlassen werden. Dies funktioniert am einfachsten, wenn Mann sich an folgende Regeln hält:

1. Der Mann muss auswählen.
2. Seinen Respekt muss Frau sich erst verdienen.
3. Zuneigung wird nicht – zum Beispiel durch unzählige Freigetränke – erkauft.
4. ER lässt sich von nichts und niemanden beeindrucken.
5. ER geht Risiken ein und trägt die Konsequenzen.

Männer fragen sich jetzt bestimmt: "Was genau soll ich denn nun tun?". Die Antwort von Robert Bednarek ist zugleich einfach und einleuchtend: "Alles - nur nicht warten!" Die goldene Drei-Sekunden-Regel zwingt zum überlegten und sofortigen Handeln. Denn diese drei Sekunden Zeit hat man, um sein Gegenüber auf sich aufmerksam zu machen, sonst setzt die analytische Lähmung ein.

Ausdrucksstärke, Gestik, Witz, Humor und entspannte Körpersprache sind auch hier ausschlaggebend für den weiteren Erfolg. Bleibt nur noch die Wahl zwischen indirekter und direkter Ansprechmethode. Bei der direkten Methode, die von Dominanz geprägt ist, "fällt man mit der Tür ins Haus" während man bei der indirekten Methode eine Frau verführt, ohne dass diese es merkt, was ganz toll bei Meinungsumfragen funktioniert.

Doch wer hat denn nun beim Flirten die Macht? Der Mann oder die Frau? Laut Robert Bednarek blicken viele Männer zu den Frauen auf, heben sie auf ein Podest. Haben Männer das wirklich nötig? Die goldenen Regeln für den perfekten Flirtbeginn sind, es der Frau nicht zu einfach zu machen und auch nicht zu Beginn schon zu viel Interesse zu zeigen. Es gibt noch weitere, sehr machtvolle Tipps, deren Anwendung den Mann begehrenswert machen. Um nicht ein gelangweiltes Gähnen zu ernten, ist eine präzise, kalkulierte Beleidigung origineller, als jeder abgestandene Anbaggerspruch.

Weitere interessante und auch witzige Strategien, wie Mann sich attraktiver verkaufen kann, demonstriert Robert Bednarek in seinen Seminaren bei praktischen Übungen äußerst unterhaltsam: Gesprächshypnose, Zaubertricks oder das Ausstechen konkurrierender Alpha-Männchen. Der größte Fehler, den Mann machen kann ist auf jeden Fall, NICHTS zu tun. In diesem Sinne: hoch von der Couch und ab ins Leben! Leidenschaft und Selbstbewusstsein sind der Schlüssel zum Erfolg.

Focus

Sexgötter - Ein Spruch für alle Fälle

Die Verführung der Frau scheint für viele eine diffizile Angelegenheit zu sein. Profi-Aufreißer versprechen untalentierten Männern Hilfe.

Von Dietlind Tornieporth

Die Veranstaltung stand nicht im offiziellen Vorlesungsverzeichnis der Technischen Universität München, und doch hatten sich etwa 700 Hörer eingefunden. Üblicherweise wird im Audimax über Quantenmechanik oder über Heisenbergs Unschärferelation doziert. Auch die 700, ausnahmslos Männer, hatten Unschärfe zum Thema – allerdings im allerweitesten Sinn. Sie wollten lernen, wie sie für Frauen attraktiver, verführerischer, letztlich schärfer werden können. Dafür paukten sie Themen wie „Gesprächshypnose“ und „der sichere Wege ins Bett jeder Frau“.

Wieder einmal ist ein Trend aus Amerika herübergeschwappt und findet hierzulande glühende Anhänger. Nach „So werde ich schlan- ker“ oder „So werde ich fitter“ geht es nun um die Kunst der Verführung.

Erstmals trafen sich jetzt die Besten ihrer Zunft (Eigenlob) auf internationaler Ebene: Männer, die behaupten, das Mysterium Verführung enträtselt zu haben. Sie alle waren gekommen zum ersten europaweiten Symposium über „Verführungskunst und Persönlichkeitsentwicklung“ in München.

Die Männer im Auditorium haben offensichtlich die Erfahrung gemacht, dass Sprüche wie „Bist du öfters hier?“ bei modernen Frauen wenig zielführend sind. „Wenn Männer eine Frau ansprechen wollen“, sagt Robert Bednarek, Deutschlands Beitrag zur Verführergilde und Mitveranstalter der Konferenz, „bekommen sie oft vor lauter Nervosität keinen geraden Satz mehr heraus.“

Nun lernt der Nachwuchs-Casanova, dass groteske Hüte oder schwarz lackierte Fingernägel durchaus ihre Wirkung auf Frauen haben können. Der Profi nennt das Peacocking (engl. peacock = der Pfau) und setzt darauf, dass mit seiner auffälligen Kleidung nicht nur das eigene Selbstvertrauen steigt, sondern auch die Bereitschaft der Frauen, sich anquatschen zu lassen. Weiterführende Themen der Konferenz versprechen Techniken, mit denen man eine Frau in wenigen Minuten intim berühren kann, Hypnosestrategien, um Frauen unterbewusst zu beeinflussen und eine SMS-Technik, die jede Frau ins Bett zaubert.

Die Verführungskünstler sind eine gut vernetzte Gemeinschaft. Hunderttausende von ihnen haben sich weltweit zusammengeschlossen, um eines der größten Geheimnisse der Menschheit zu entschlüsseln: Wie verführt man schöne, begehrenswerte Frauen? Sie tauschen sich in Internet-Foren aus und analysieren minutiös ihre Aufreißversuche. Sie studieren kleine Zaubertricks ein, um Frauen zu beeindrucken.

Die Subkultur der Pick-up-Artists, wie sie sich selber nennen, existierte Ende der 90er- Jahre zunächst nur in geheimen Internet- Chatboards und lokalen Gemeinschaften, so- genannten „Lairs“. Die Szenegrößen nennen sich Mystery, Style oder Badboy.

Auch in Deutschland wächst die Verführer- Community kontinuierlich, der Beratungsbedarf scheint enorm zu sein. Das Fachbuch „Der perfekte Verführer“ von „Playboy“-Chefreporter Oliver Kuhn – die Autorin dieser Geschichte hat an dem Buch mitgearbeitet/die Red. – gehörte bei Amazon zu den 40 meistverkauften Büchern 2007.

Seit Januar dieses Jahres läuft auf MTV Deutschland eine Pick-up-Serie mit Mystery, einer der schillerndsten Figuren der Szene. Mystery, eigentlich Illusionskünstler aus dem kanadischen Toronto, hat mehr als zwölf Jahre lang jeden Korb, den er sich geholt hat, genau analysiert. Akribisch hat er nach dem kleinsten Fehler gefahndet, der seinen Erfolg vereitelt hat. Und daraus gelernt. Heute ist er laut „Playboy“ der „Albert Einstein des Abschleppens“.

Am Rednerpult des Audimax beschreibt der britische Verführungskünstler Richard La Ruina seinen Werdegang. „Mit 21 habe ich zum ersten Mal eine Frau geküsst“, sagt er. „Mit 25 waren es gerade mal zwei.“ Jungfrau war er trotzdem noch. La Ruina zeichnet das Bild eines extrem unsicheren und introvertierten Jungen. Viele aus dem Publikum erkennen sich in seiner Schilderung wieder.

Nur wenige Jahre später projiziert La Ruina, er nennt sich heute Gambler, Fotos seiner letzten Eroberungen auf die Leinwand im Audimax. Neben diversen Models und einer früheren Miss England ist auch Paris Hilton dabei. Arm in Arm mit dem ehemals so schüchternen Briten. Die Verführungslehrlinge spenden johlend Beifall.

Wer glaubt, die Jünger der Szene seien unansehnliche Versagertypen, irrt. Sie sind nicht von einem normalen Bar- oder Diskotheken- Publikum zu unterscheiden.

Was Frauen überraschen dürfte, ist die Offenheit des Erfahrungsaustauschs auf der Verführerkonferenz. Auch die Gefühle der Männer und Wege zur Selbsterkenntnis und inneren Zufriedenheit werden intensiv bearbeitet. Sie fachsimpeln darüber, wie sie am besten ihre Überdosis an Gefühlen in den Griff bekommen und innere Barrieren lösen können.

Der Deutschamerikaner Orlando Owen demonstriert eine Selbsthypnose-Technik, mit der man belastende Emotionen loswerden kann.

„Denke an eine Situation, die dich emotional besonders aufgewühlt hat“, leitet er einen Freiwilligen auf der Bühne an. „Atme tief ein und konzentrier dich darauf, wo sich dieses Gefühl in deinem Körper festgesetzt hat.“ Es gibt einen Punkt zwischen den Augen, so Owen, über den man sich solcher Gedanken einfach entledigen könne.

Nicht auf Aussehen oder ein dickes Bankkonto, allein auf die richtige Einstellung kommt es an – das zumindest behaupten die Profis unter den Frauenverstehern. Bestes Beispiel ist der kroatische Pick-up-Superstar Daniel Nesse alias Badboy. Schwerfällig hinkt er auf die Bühne des Tagungsorts. Auf seinem kahl rasierten Schädel zeugt eine hufeisengroße Narbe von dem Tag, an dem er während des Balkankriegs von einem Heckenschützen niedergestreckt wurde. Seitdem ist er teilweise gelähmt. Und doch ist er einer der großen Frauenhelden Europas.

Auf der Münchner Konferenz verrät er das Geheimnis seines Erfolgs: „Die perfekte Verführung beginnt im Kopf“, sagt Nesse. Jeden Morgen, „direkt nach dem Aufwachen“, stelle er sich die immer gleichen Fragen: Warum bin ich so begehrenswert? Warum bin ich so sexy? Warum verspürt jede Frau dieses unweigerliche Verlangen, in meiner Nähe zu sein? Badboy nennt solche Fragen sein persönliches Mantra, eine Art Meditation.

Wenn Badboy auch nur eine Sekunde an seinem Erfolg zweifeln würde, keine Frau würde sich für den hinkenden Kroaten inte- ressieren. Aber sie alle spüren seinen unglaublichen Willen, seine kompromisslose Haltung und seine grenzenlose Zuversicht. Damit ließe sich jede Frau unweigerlich in seinen Bann ziehen, glaubt er. Auch er war schon mit einer Miss liiert.  


Spuren Magazin

Nicht warten, zuschlagen!

Der Frühling naht - und damit der Wunsch vieler Männer, eine Frau zu erobern. Hier kommt die perfekte Masche.

Von Claude-Alain Humbert

Die gute Nachricht vorneweg: Jeder Mann kann Frauen verführen. Entscheidend ist jedoch das "Wie". Auch der Amerikaner Neil Strauss, Aufreisskünstler und Buchautor, hatte damit seine Schwierigkeiten. Klein und schüchtern hatte er bei Frauen kaum Chancen. Doch innert 2 Jahren lernte er durch präzise strategische Anweisungen eines Verführungskünstlers namens "Mystery", wie man ein weibliches Zielobjekt ins Visier nimmt und erobert. Und er hatte Erfolg. Die Frauen lagen ihm scharenweise zu Füssen.

Mehr als Aufriss

Das Geheimnis: Auf die richtige Masche kommt es an. Und die ist erlernbar.

In einem Seminar in Zürich wollen Volker "Jolly" Fröhlich und Orlando Owen, Inner-Game-Trainer der deutschen Verführungsszene, einer Gruppe von Männern verraten, wie Mann Frauen verführt beziehungsweise überhaupt erst mal anspricht. "Die perfekte Masche" heißt der Kurs, der auch in anderen Großstädten im deutschsprachigen Raum angeboten wird.

Schnell wird klar: Hier geht es nicht nur um Aufriss. Es geht um mehr. Denn bevor Mann eine Frau erobern will, soll er sich seiner eigenen Werte und Ziele bewusst werden. Will ich "One-Night-Stands", ein paar Frauen, die ich immer wieder treffe, oder eine feste Beziehung?

Volker und Orlando zeigen den Teilnehmern Wege auf, wie hinderliche Glaubenssätze durch neue ausgetauscht werden können. Ein in sich gefestigter Mann hat keine Mühe, eine Frau so anzusprechen, dass sie Interesse an ihm findet. Die meisten Widerstände sind in uns selbst. Und die gilt es zu überwinden.

... Die beiden humorvollen Coaches bringen immer wieder Beispiele aus der Praxis und betonen: Alles nicht so ernst nehmen. Frauen sind auch nur Menschen mit ihren Schwächen und Problemen. Auch sie sehnen sich nach einem Partner, Freund oder vielleicht auch nur nach einem Abenteuer. Aber in unserer Gesellschaft ist es eben in der Regel der Mann, der verführt, und die Frau, die sich verführen lässt. Die Aufgabe des Mannes ist es, die Frau so zu (ver-)führen, dass sie sich gut dabei fühlt.

Frauenversteher

Übung macht den Meister. ...

Selbstvertrauen und Sicherheit aufzubauen, sind wichtig. Dann braucht Mann auch keine Anleitungen mehr. Dennoch sind die Kursteilnehmer von den Tricks, die ihnen hier beigebracht werden, begeistert. So sagt mir ein zukünftiger "Frauenversteher", dass er nun das ganze Thema "Frauen" entspannter angehen könne. Auch sei seine Selbstsicherheit gestiegen.

Selbstverständlich haben auch Frauen so ihre Techniken, Männer anzumachen und zu verführen. Nur verraten sie diese nicht. Dem Abenteuer steht nichts mehr im Wege...


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Frauen erobern - Ein Flirt-Profi packt aus

Sie würden gern, aber wissen nicht wie?

Oliver Kuhn ist Chefreporter des „Playboy”, hat sich bei den besten Flirt-Trainern der Welt ausbilden lassen und den Besteller „Der perfekte Verführer” geschrieben. Er behauptet: Jeder Mann kann ein Verführer werden - unabhängig von seinem Aussehen, seinem Beruf und seinem Einkommen. BILD stellt seine besten Tipps für den Alltag vor.

1. In der Diskothek

„Frauen gehen in Clubs, um Bestätigung zu bekommen“, so Kuhn. Und zwar von Männern. Kuhn zieht edle Clubs mit strengen Türstehern vor – da seien die Frauen entspannter, weil Aufschneider draußen bleiben. Aber Vorsicht, mit „Hey, Süße. Bist du öfters hier? Magst du einen Drink?“ geben Sie sich als Nervensäge zu erkennen.

Viel subtiler und erfolgreicher: Erhöhen Sie Ihren Marktwert, indem Sie sich mit vielen Leuten umgeben. Grüßen Sie den DJ, spielen Sie in einer Clique den Gastgeber und Leitwolf.

Die Wirkung ist ähnlich wie bei Restaurants: Wo viele Leute sitzen, denken andere, das Essen sei gut.

Wenn Sie also viele Leute um sich herum haben, wirken Sie auf Frauen appetitlich.

Wenn Sie dann eine Frau ansprechen, reden Sie laut und deutlich. „Es gibt nichts Schlimmeres, als sich einer Gruppe von Frauen mit einem netten, zur Situation passenden Spruch zu nähern, und dann kommt als Antwort: Wie bitte?“, sagt Oliver Kuhn.

Einer sexy Barfrau wendet er sich übrigens nicht mit einer Bestellung zu, sondern fragt sie selbst, was es sein darf. Clever!

 

2. In der U-Bahn

Für einen Flirt im Bus oder der U-Bahn rät der Autor zu folgenden Strategien:

* Lassen Sie etwas fallen, zum Beispiel eine Zeitung oder einen Handschuh. Wenn die Frau den Gegenstand aufhebt, loben Sie Ihre gute Erziehung und gehen Sie zum Small Talk über. Sie können zum Beispiel fragen, wo sie ihre coole Hose gekauft hat.

* Tragen Sie ein Kreuzworträtsel bei sich und bitten Sie eine Frau um Hilfe. Bleiben Sie beim Thema. Fragen Sie: „Weißt du einen afrikanischen Fluss mit drei Buchstaben?“ – aber nicht so etwas wie „Wie heißt wohl die süße Maus neben mir?“

* Schmökern Sie in einem Reisekatalog. Tun Sie so, als wenn Sie sich nicht zwischen Mauritius und den Malediven entscheiden könnten. Fragen Sie Ihre Sitznachbarin nach ihrer Meinung. Sofort entstehen lockere Gespräche, die nicht aufgesetzt wirken.

 

3. Auf der Straße

Der Autor empfiehlt einen Anzug zu tragen – damit demonstrieren Männer soziales Ansehen und heben sich von anderen ab.

Guter Tipp: Sprechen Sie Frauen an, wenn sie an einer roten Ampel warten oder vor einem Schaufenster stehen, und nicht, wenn sie über die Straße rennen, um die Bahn zu erwischen.

 

4. Vor der Bar oder dem Restaurant

Oliver Kuhn preist das „Smirting“ – eine Wortschöpfung aus „Smoking“ und „Flirting“. Gemeint ist das Anbandeln während des Rauchens vor der Tür. „Früher gab es die Zigarette nach dem Sex. Jetzt gibt es auch die davor“, weiß Oliver Kuhn.

Seit dem es das Nichtrauchergesetz gibt, ist dieser Trend auch vor deutschen Gaststätten zu beobachten. Für das Smirting brauchen Sie vor allem eins: ein Feuerzeug, das funktioniert, aber keine Flammen wirft und der Frau die Haare oder Wimpern abfackelt.

Guten Stil beweisen Sie, wenn Sie eine Zigarette mit einem Streichholz anstecken. Die Packung ziert das Logo von einem teuren Hotel oder Restaurant.

 

5. Im Supermarkt

Der Autor schiebt den Einkaufswagen gemütlich durch das Geschäft und fragt eine Frau: „Findest du es nicht auch nervig, dass Stars wie du und ich im Supermarkt einkaufen müssen wie ganz normale Leute?“

Trotz dieses albernen Anmachspruchs, so Kuhn, seien die Reaktionen der Frauen aufschlussreich. Ziel: Die Frau soll lachen. Alle Frauen, die nicht lachen, sollten Sie wie ein angeditschtes Ei links liegen lassen.

 

6. In der Buchhandlung

Auch im Buchladen fackelt Oliver Kuhn nicht lange. Er spaziert auf die schöne Frau zu und fragt: „Kennst du dich nur mit Frauenliteratur aus oder kannst du mir auch ein wirklich lustiges Buch empfehlen?“ Nur in einem Fall macht der Autor wieder kehrt: Wenn die Frau in der Abteilung „Lebenshilfe“ steht.


Prinz

Die verspielten Verführer.

... Robert Bednarek unterweist Männer in der hohen Kunst der Verführung. Der 27-jährige Medizinstudent mit der sanften Stimme und dem perfekt gestutztem Dreitagebart ist unter dem Pseudonym "Magnum" in der PUA-Szene bekannt und leitet eine eigene Flirtschule in München, die unter dem Namen "Die perfekte Masche" firmiert. Zusammen mit Oliver Kuhn, Chefreporter beim "Playboy", hat er im Mai dieses Jahres auch den Ratgeber "Der perfekte Verführer" herausgebracht. Eigentlich wollte der Meisterflirter Bednarek Basketballprofi werden - ein großer Traum, der sogar mit einem Stipendium am College in Minnesota fast in Reichweite schien. Doch dann: eine gebrochene Hüfte. Damit war es auf einen Schlag vorbei mit den Michael-Jordan-Fantasien. Ein halbes Jahr vor seinem Abschluss verlässt ihn auch noch seine Freundin. Grund für Bednarek, der sich selbst damals noch als eher introvertiert beschreibt, sich damit zu beschäftigen, was Frauen wirklich wollen.

Bei seiner Suche stößt er zunächst auf den amerikanischen Pickup-Artist David deAngelo und seine "cocky und funny"-Methode (arrogant und lustig). Das kann ja gar nicht funktionieren, denkt Bednarek zunächst. DeAngelo behauptet, man dürfe Frauen hemdsärmelig provozieren mit Sätzen wie "Du hast mich gerade angespuckt", ohne dabei zu lächeln. So ein dominant-keckes Verhalten käme an. Bednarek wird neugierig. Er besucht die Seminare der bekanntesten Verführungskünstler und bildet daraus seine ganz eigenen Flirtbausteine. 2005 gründet er schließlich die eigene Schule.

"Der größte Fehler von Männern ist, gar nichts zu machen, obwohl man doch eine gute Chance hat, etwas zu bewegen", meint er. "Es gibt eigentlich keine Widerstände, das sind alles nur Gedankenkonstrukte." Bednarek spielt auf innere Stimmen an, wie "Heute ist eh nicht mein Tag" oder "Die Frau ist eh nicht mein Typ". Alles nur Ausreden, die Wahrheit dahinter heißt: mangelndes Selbstbewusstsein.

In seinen Kursen versucht er deshalb, genau das zu stärken und Ängste abzubauen. In diese Richtung zielt auch sein Ratschlag, nicht unbedingt immer mit den besten Freunden wegzugehen. "Wenn du alleine ausgehst, kann dich keiner verurteilen oder beurteilen", sagt er. Und da man nicht von null auf hundert zum perfekten Verführer werden könne, dürfe man sich durchaus am Anfang einer Art Tarnung bedienen, die mutiger macht. Auffällige Kleidung etwa, groteske Hüte, Accessoires wie ein Fernrohr oder eine Schwimmbrille - das kann nicht nur für ein selbstsicheres Auftreten, sondern auch für den ersten Gesprächsstoff sorgen. In der Pickup-Sprache nennt man das "Peacocking" - sich aufrüschen wie ein Pfau. "Magnum" trug zum Beispiel anfangs in Clubs und Bars eine rote Lederjacke und eine Eisenkette um die Jeans. "Mein Unterbewusstsein wusste dann: Ich als Robert bin nicht abgeschossen worden, das war ,Magnum'."

Auf eine Frau zugehen sollte man nach drei Sekunden - gefühlte, nicht gestoppte Sekunden. "Wenn man zu lange wartet, kommt es zu einer Blockade", sagt Bednarek. "Man fängt an, sich darüber Gedanken zu machen, was alles schief laufen kann." Was man sagt, ist auch nach Bednarek völlig egal. Sprüche seien wirklich nur der erste Eisbrecher. Danach komme es darauf an, mit der Frau eine emotionale Bindung herzustellen. Das erreiche man nicht mit Frage-Antworten-Runden wie "Bist du öfters hier?", sondern mit ganz entspannten Themen wie Hobbys und Urlaub. Auch mit Gedankenspielen könne man bei Frauen punkten. "Stell dir vor, du kannst an einen Ort reisen, wo dich keiner kennt, wo du alles darfst, zu Hause aber nie jemand davon erfahren würde. Was würdest du tun?", sei eines seiner Lieblingsspiele. Wichtig beim ersten Gespräch: Männer müssen sich in ihren Einstellungen treu bleiben und dürften nie nur lachen oder etwas sagen, nur um der Frau zu gefallen. Und: keinesfalls auf so genannte Shit-Tests hereinfallen. "Frauen testen Männer kontinuierlich," warnt Bednarek, "Wenn mich etwa die Frau fragt: ,Was hast du am Freitagabend gemacht?' Und ich sage, ich habe alleine Poker im Internet gespielt, dann stehe ich auch dazu!" Vielen Männern sei dies peinlich, und sie versuchten sich herauszureden. Dabei vermittele gerade Ehrlichkeit Selbstbewusstsein. Und die entwaffnende Wahrheit würde sogar oft als Schlagfertigkeit verstanden.

Ein weitere Kniff beim ersten Flirt ist es, mit der Frau mehrfach den Ort zu wechseln, am besten drei Mal, so eine Bednarek-Regel. Ob innerhalb einer Location, wie etwa im Club von der Bar zur Couch und dann zur Tanzfläche. Oder vom Buchladen in den Tierpark und zum Abschluss ins Café. "Die Frau hat dann das Gefühl, dass sie mich schon viel länger kennt. Dass wir schon viel mehr gemeinsam erlebt haben, als eigentlich in dieser Zeit möglich wäre", sagt Bednarek. Klingt sehr romantisch. Und im Grunde ist das Robert Bednarek auch. "Fast alle unsere Teilnehmer schreiben mir nach dem Seminar, dass sie plötzlich viele Frauen verführen, bei denen sie vorher nie eine Chance gehabt hätten. Oder, dass sie ihre Traumfrau gefunden haben. Das macht mich stolz!"


tz München

Wie erobert ein Mann eine Frau.

... Er nennt sich Magnum, weil ihm ein Schuss reicht um zum Ziel zu kommen. Robert Bednarek ist Münchens Flirt-Guru. Der Medizinstudent bekommt jede Frau. Dabei sind weder Aussehen noch dicke Autos entscheidend, einzig auf die Masche kommt es an. Und weil die so gut funktioniert, macht er sie einsamen Männerherzen zugänglich. In einem seiner Seminare lässt sich die Strategie erlernen. "Wer meine Anweisungen genau befolgt, dem garantiere ich den Erfolg", so Bednarek.

Der Guru ist selbst ein gebranntes Kind. Nach dem Ende einer langjährigen Beziehung wollte er wieder Frauen kennenlernen - wusste allerdings nicht wie. "Ich dachte, mit der Zeit treffe ich schon die Richtige", erzählt er. Doch irgendwie kam die nicht. Deswegen zog Bednarek in die Welt hinaus, um die Kunst der Verführung zu lernen. Internetforen brachten ihn auf die Spur von Flirtexperten. Bei denen ging er in die Lehre. Unter ihnen "Badboy", ein halbseitig gelähmter Kriegsveteran, jedoch liiert mit Miss Kroatien.

Bednarek entwickelte eine eigene Strategie, die sogenannte "perfekte Masche". Die scheint sehr einfach zu funktionieren: Erst mal muss der Single mit sich im Reinen sein, "weg vom Krampfhaften". Selbstbewusstes Auftreten ist gefragt. "Ein Weg dorthin ist die perfekte Konzentration". Bednarek erklärt es so: "Das ist wie bei einem Formel-1-Fahrer. Man darf sich nicht ablenken lassen". Die Frau hat also gar keine Wahl. ...


Prinz

Die Flirtschule

... Robert Bednarek ist PUA, er nennt sich "Magnum" und hat 2005 seine eigene Schule in München gegründet. "Die perfekte Masche" heißt sein Kurs (abgeleitet von dem US-Bestseller des amerikanischen Journalisten und Pick-up-Artist Neil Strauss). Der 27-jährige Medizinstudent mit dem Dreitagebart bringt darin sein wichtigstes Credo an den Mann: Sei kongruent! Kongruenz bedeutet für ihn: Der Mann soll keine Rolle spielen, nur damit ihn die Frauen gut finden. Das Ego und den Mut, Frauen anzusprechen, hat aber nicht unbedingt jeder. Oft sitzt ein Teufelchen auf der rechten Schulterseite, das Ausreden einflüstert: Sie ist eh nicht mein Typ. Sie hat wahrscheinlich einen Freund. Heute ist nicht mein Tag. "Genau diese Stimme muss abgestellt werden", sagt Bednarek.

Sind die Männer dann in sich kongruent, scheucht er sie erst mal aus ihrer so genannten Comfort-Zone heraus. Diese Wohlfühlzone steht für Orte, an denen wir uns sicher und geborgen fühlen: die eigene kuschelige Wohnung, die Privatparty, auf der man schon zehn Leute kennt, oder der Arbeitsplatz, an dem man mit Kollegen flirtet. Außerhalb der Comfort-Zone, in Bars oder auf der Straße, kann man dann seine Kongruenz unter Beweis stellen. Folgende Fehler sollte man aber vermeiden: nur zu lachen, um sie auch zum Lachen zu bringen. Oder der Frau ein Getränk auszugeben, nur um sie bei Laune zu halten.

Lernen von Agent 007

Im Umgang mit Frauen spiele auch die Körpersprache eine entscheidende Rolle. Der Prototyp des selbstbewussten Mannes ist für ihn James Bond: Hinter ihm geht die Welt in Flammen auf, doch er bleibt cool. "Während alle anderen desorientiert durch die Gegend laufen, schaut er erst mit seinem Pupillen nach rechts, dann mit seinem Kopf und dann erst mit seinem ganzen Körper", sagt Bednarek. "So ein Verhalten kann man lernen!" ...


Cosmopolitan

Adam und der Apfel. Reloaded.

Wenn Sie denken, dass frau es schwer hat, da raus zu gehen, in dieses Leben, um einen Mann zu finden, einen guten, dann haben Sie keine Ahnung, wie schlimm die Situation für den Mann aussieht. Welch dornigen Leidensweg der rastlos Suchende allabendlich abschreitet.

Wie obsessiv er den Gedanken verfolgt, eine Frau zu bekommen. Irgendeine. Und zwar ins Bett. Zumindest lautet so das erklärte Ziel der Lektüre "Der perfekte Verführer". Darin beschreibt Playboy-Redakteur Oliver Kuhn auf zugegebenermaßen höchst amüsante Weise - für uns Frauen amüsant, für Männer harte, Punkt für Punkt umzusetzende Übungen - die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge zu einem richtigen Date.

In seinen Ausführungen geht Kuhn weit zurück: "Anfangs haben alle Föten dasselbe Gehirn. Nach einiger Zeit setzt jedoch bei männlichen Embry- onen die Versorgung mit dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron ein. Und was passiert? Bestimmte Zellen im Kommunikations- zentrum werden zerstört, dafür wird das Aggressions- und Sexualitätszentrum ausgebaut. Schon bei der Geburt besitzen weibliche Babys daher elf Prozent mehr von jener Gehirnmasse, die der Kommunikation und der Verarbeitung von Gefühlen dient." Ach, das wissen wir ja schon lange. Dennoch macht das Buch Spaß. Vor allem so skurrile Passagen wie die Warnung vor Oxytocin. Dieses Neuropeptid wird auch als Treuehormon gehandelt und der amerikanische Verführungsguru Elvis Preston King beschreibt es laut Kuhn als "teuflisches Zeug, das in deinem Hirn ausgeschüttet wird und dafür sorgt, dass du eine Frau liebst. Nur eine einzige Frau". Gibt's übrigens als Nasenspray. Meine Damen, Sie wissen, was zu tun ist!"


Hamburger Abendblatt

So werden Sie der perfekte Verführer

Hundert Frauen in drei Tagen ansprechen, dominant sein, das Bier nicht vor der Brust halten - "Playboy"-Reporter und Buchautor Oliver Kuhn weiß anscheinend, wie Frauen erobert werden wollen. In "Der perfekte Verführer" gibt er seinen Artgenossen wertvolle Tipps. Abendblatt-Mitarbeiter Marcus Scholz hat das Buch gelesen und auf seine Anwendbarkeit überprüft.

Von Marcus Scholz

Romantik? Wer braucht das schon! Sagt zumindest Oliver Kuhn in seinem Flirtratgeber "Der perfekte Verführer". Kuhn ist allerdings auch
"Playboy"-Reporter, also praktisch ständig umgeben von schönen, makellosen Frauen. Und trotzdem versucht er, mir Otto Normalo das Liebesleben zu versüßen, indem er Anweisungen und Tipps gibt, wie Mann jede Frau betören kann.

Na gut, sollte es helfen, warum dann nicht das Buch lesen? Immer wieder werde ich in seinen Studien mit Menschen konfrontiert, die kein wirklich aufregendes Leben führen. Der Buchhaltertyp, der Internetfreak, den es nahezu nie aus seinem dunklen Keller vor dem Computer herlockt. Und der eigentlich immer unattraktive Typ. Und bei allen klappt es nach den entsprechenden Seminaren. Zum Beispiel mit diesem 253 Seiten umfassenden Werk, das mich geradewegs auf eine Stufe mit den größten Verführern der Welt heben soll. "Dieses Buch wird Ihr Leben verändern", heißt es in der Einleitung. In vielen Gesprächsszenarien und verschiedensten Situationen zwischen Mann und Frau versucht Kuhn herauszukitzeln, was der richtige Weg sein könnte, eine Frau zu verführen.

"Nicht chauvinistisch" wird versprochen. Aber gleichzeitig heißt es, ich bräuchte keine Frau, um glücklich zu sein. Vielmehr brauche die Frau aber gerade mich, um endlich glücklich zu sein. Klingt zwar irgendwie ganz gut. Aber zumindest Sandra, meine Ex-Freundin, scheint diese Weltanschauung nicht zu teilen. Im Gegenteil: "Alle wissen doch, dass der Mann die Frau für all die Dinge braucht, die er nicht kann." Meint sie jetzt etwa Kinder kriegen? Denke ich mir und merke, dass ich Kuhns Ratschlag, stets die dominante Haltung im Gespräch mit einer Frau einzunehmen, missachte. Ich schweige eine Sekunde zu lang. Und folglich werde ich, und das hat Kuhn richtig vorausgesagt, verbal von meiner Ex abgeschossen: "Schließlich kann sie Geld verdienen", sagt sie, "und Auto fahren und tanken können wir Frauen auch. Aber welcher Mann kommt mit der Waschmaschine klar?" Ich nicht. Das gebe ich zu.

Plötzlich hat sich meine Meinung verändert. Sandra, die schon früher immer alles zu wissen glaubte, hat meinen Kampfgeist geweckt. Plötzlich finde ich Kuhns Strategien, die ich vorher als chauvinistisch und emotional martialisch empfand, gar nicht mehr so falsch. Besteht zwischen Frau und Mann tatsächlich ein Kampf, wenn es ums Balzen geht? Und verleiht mir das Buch am Ende vielleicht nur die Mittel, dem ewigen Kampf nicht hoffnungslos unterlegen zu begegnen?

"Wie Sie garantiert jede Frau erobern", lautet Kuhns Untertitel. Na dann, mal sehen, ob das stimmt. Hundert Frauen ansprechen in drei Tagen, verschiedene Flirt-Strukturen lernen und verinnerlichen, den 24-Punkte-Plan bis zum Herzen einer Frau auswendig lernen und anwenden - auf mich kommt eine Menge zu in den nächsten Wochen. Zu Beginn lerne ich, was ich anzuziehen habe und was für tolle Flirtgurus es auf der Welt gibt.

Fast scheint es so, als wäre der Sinn des Lebens die Suche nach dem perfekten Flirt. Oder wer sonst lernt Tanzen, Karate, macht Yoga, nimmt Schauspielunterricht, besucht indische Gurus und Hunderte von Seminaren, um der Frau beim ersten Kontakt "perfekt" zu begegnen, ihr zu imponieren? Ich jedenfalls nicht. Ich habe früher sogar meinen Tanzunterricht entgegen eindringlichster Warnungen meiner Eltern ausfallen lassen, stattdessen lieber Tennis mit Freunden gespielt. Trotzdem gebe ich mir Mühe, nicht voreingenommen zu sein. Vielleicht profitiere ich ja vom Wissen meines literarischen "Gurus" und werde so zum Frauenschwarm schlechthin.

Ich soll dominant sein, bestimmen, wohin das Gespräch geht. Okay! Das kriege ich bestimmt hin. Der Frau durch Necken, Komplimente oder auch beides begegnen, durch geteilte Geheimnisse eine Vertrauensbasis herstellen und so emotionale Nähe erzeugen. Auch das scheint nicht unmöglich. Aber maximal sieben Stunden vom ersten Kontakt bis zum Beischlaf? Auch, wenn das für mich in dem Zusammenhang etwas arg mechanisch klingt. Beim Verhaltensschema auf Seite 104 angekommen, merke ich dann: Es ist gewollt! Alles ist mechanisch. Mann und Frau funktionieren so. Es gibt offenbar Verhaltensmuster, die es einzuhalten gilt. Zumindest, wenn man "Erfolg" bei Frauen haben will. Zum Beispiel soll ich nicht mehr die Bierflasche vor der Brust halten, das wäre was für Loser. Okay! Mach ich nicht mehr. Ist mir allerdings auch nie wichtig gewesen. Ich wollte mein Bier bislang immer trinken. Das Halten war mir schnuppe. In einigen Mustern finde ich mich aber tatsächlich wieder. Und das, obwohl ich sicherlich nicht zu denjenigen gehöre, die permanent fremde Frauen ansprechen. Sei's drum, jetzt wird es interessant. Kuhn zeigt rhetorische Feinheiten auf, die nahezu jeder Mensch in irgendeiner Form erlebt hat. Der Unterschied ist: Der Autor studiert die Aktionen und Reaktionen und bastelt sich den "perfekten Flirtwegweiser" zurecht. Und obwohl mir nicht alles einleuchtet, werden in diesem Buch dann doch etliche interessante Beobachtungen geschildert.

Dass es für Kuhn am Ende dann doch nur darum geht, die Frau ins Bett zu bekommen - er sagt, ich würde meinen Abend nur dann perfekt planen, wenn ich ein Date auf den frühen und eins auf den späten Abend legte, schließlich seien so locker 200 sexuelle Kontakte im Jahr drin - nehme ich ihm nicht übel. Vielleicht darf er als "Playboy"-Reporter ja nicht romantisch sein.

Und mal ehrlich, da spreche ich sicher nicht nur für mich, sondern für etliche Männer: Wer wäre nicht gern mal Reporter für den "Playboy"? Immer nur fehlerfreie, bildhübsche, perfekt gebaute Frauen um sich herum. Dafür würde ich Romantik auch mal einfach Romantik sein lassen! Zumindest für kurze Zeit. ...


dpa

"Mit Frauen ist es wie beim Karate: Sie anzusprechen erfordert genauso viel Konzentration und Selbstvertrauen, wie ein Brett mit der Handkante durchzuschlagen. Das schreibt jedenfalls "Playboy"-Reporter Oliver Kuhn in seinem Buch "Der perfekte Verführer". "Wenn man nur eine Sekunde an seinem Erfolg zweifelt, wird man scheitern."

Kuhn ging für sein Buch bei Meistern der Verführung in die Lehre, lernte Hypnose, nahm Schauspiel- und Yogastunden, übte das ideale Lächeln vor dem Spiegel und sprach in drei Tagen 100 Frauen an. Seine Erfahrungen möchte er nun mit Deutschlands Männern teilen. Gelegenheiten zum Flirten gibt es auf jeden Fall genug. Auf der Suche nach der großen Liebe durchforsten Singles eine Vielzahl von Partnerbörsen im Internet, schalten Kontaktanzeigen und verabreden sich mit wildfremden Menschen zum gemeinsamen Kochen, Ausgehen oder Fallschirmspringen. Insgesamt vier Milliarden Euro lassen Singles sich das jährlich kosten. Doch es geht auch einfacher, meint Flirt-Profi Kuhn: Frauen lassen sich ebenso in der U-Bahn, auf der Straße oder im Buchladen becircen. Wichtig sei nicht wo, sondern wie eine Frau angesprochen wird. Kommunikation sei der Schlüssel zum Herzen der Frau." ...


FHM Magazin

"Du weißt nicht, wie man eine Frau aufreißt? Jeden Abend nur rumzustehen und sich auszu­malen, wie es wohl wäre, das Mädchen am anderen Ende der Theke anzusprechen, bringt dich zumindest nicht weiter. Wer immer als Letzter ans Büffet geht, muss sich mit den lauwarmen Resten zufrieden geben, die viel­leicht schon ein anderer in der Hand hatte. Natürlich besteht immer die Gefahr, eine Abfuhr zu kassieren. Es muss nicht daran liegen, dass sie lieber Frauen anfasst oder ihre Tage hat. Es kann an allem liegen. Sogar an deinem Aussehen. Das ist nicht schön, aber kein Grund zu verzweifeln.

Die Rettung: Neil Strauss, er ist Mitglied der Weltgemeinschaft der „Pick-up-Artists", der Aufreißkünstler, und Buchautor. In Die perfekte Masche beschreibt er persönliche Erfahrungen und Strategien. Seiner Meinung nach hat nicht mit Größe, Bauchumfang, Überbiss, Schwanzlänge oder Kontostand zu tun, ob du eine Frau klarmachen kannst. Auf die richtige Masche kommt es an. Und die kannst du erlernen.

In Deutschland von Robert Bednarek (25), Medizinstudent, sein Künstlername „Magnum". In einem zweitägigen Seminar erfährst du von ihm in Theorie und Praxis, wie "man Frauen für sich gewinnt und an sich bindet. Nicht nur sexuell, sondern auch emotional". ...


Augsburger Allgemeine

"Der Münchner Robert Bednarek gibt bei seinen Wochenendseminaren weiter, welche "Anmachtechniken" er drei Jahre lang als "Magnum" in der Szene gelernt hat." ...

"Unter den Teilnehmern sind sehr unterschiedliche Typen dabei, vom Studenten zum Professor, vom Zahnarzt bis zum Unternehmensberater. Alles intelligente Menschen."

"Sie hoffen darauf, von "Magnum" eine Art Karte in die Hand zu bekommen, mit der sie das verminte Gelände der Annäherung in Kneipen, Bars und Discos leicht durchqueren können. Damit haben sie schon mal das hinter sich gelassen, was Bednarek für den größten Fehler hält: das Nichtstun, das Zu-Hause-Rumsitzen, das vergebliche Warten auf etwas, das nie eintritt. Fehler Nummer zwei: "Das tun, was jeder tut, das anziehen, was alle anhaben, so reden wie alle." Die Masche "Kann ich mal bitte Feuer haben?", stimuliert beim Gegenüber nur den Gähnreflex." ...


Max Online

Erfolgsgarantie

Sie nennen sich "Mystery", "Style" oder "Magnum" und ihre Fangemeinde wächst: Die "Pick up artists" (PUA) sind die erfolgreichsten Verführungskünstler der Welt. Erstmals sollen nun auch deutsche Männer von ihren Tricks profitieren.

Seit Neil Strauss alias "Style" in seinem Bestseller "Die perfekte Masche" einige der geheimsten Tricks verriet, sind Verführungskünstler wie Strauss und sein Guru "Mystery" in aller Munde. Ihr Ziel: die Invasion des anderen Geschlechts. Ihr Credo: Jeder Mann kann unabhängig von Status, Alter und Aussehen bei Frauen erfolgreich sein.

Entwickelt wurden die ultimativen Flirttipps und Verführungstechniken von Meistern ihres Fachs wie dem kanadischen Zauberkünstler Erik von Markovik alias "Mystery", "Badboy" und Ross Jeffries. Die todsicheren Methoden, das Herz einer Frau im Sturm zu erobern, lassen sich nun erstmals auch in Deutschland erlernen. In exklusiven, deutschsprachigen Seminaren und auf einer professionellen, deutschsprachigen Doppel-DVD präsentiert Deutschlands berühmtester Verführungs-Experte Robert "Magnum" Bednarek die besten Tricks und Kniffe für den perfekten Flirt. Seit Jahren bildet er als Coach weltweit Verführungskünstler aus.

In Bednareks Seminaren lernen Männer alles über das nötige Selbstbewusstsein, attraktive Frauen anzusprechen, Gesprächsführung, Körpersprache und wie man die eigene Persönlichkeit wortlos kommuniziert.

Sie erfahren alles über spontane Flirts, Online-Dating und Telefongespräche. Machen Sie sich für Frauen interessant. Am 11. und 12. März starten in München die deutschen Seminare mit Flirtguru Robert Bednarek. Als Gast mit dabei: Neil Strauss, der Autor von "Die perfekte Masche".


Münchner Abendzeitung

"Zielführende Tipps hat der Münchner Flirt-Experte Robert Bednarek. Der 25-jährige weiß, wie man Frauen betört. Der Meister mit dem gepflegten Dreitage-Bart ist vor drei Jahren auf eine amerikanische Community gestoßen, als er im Web nach Anmach-Tipps suchte. Er landete in einem Internet-Forum, wo Männer aus der ganzen Welt Bagger-Tipps austauschen. Hinter der Website steckt ein geheimnisvoller Zirkel von Verführungskünstlern, in den man erst aufgenommen wird, wenn man seine Tauglichkeit einem der Mitglieder bewiesen hat...."


Playboy

"Pickup Artists" (PUAs) - Künstler der Verführung. Männer, die an Techniken feilen, um jede Frau ins Bett zu kriegen. Minutiös analysieren sie ihre Aufreißversuche. Sie schmieden Strategien und experimentieren mit Hypnosetechniken, bei denen Frauen auf Zuruf einen wohligen Schauer bekommen. Es ist das größte wissenschaftliche Experiment der Welt." ...

"Die Kunst der Verführung ist ein Geheimwissen, das Frauenhelden gemeinhin mit ins Grab nehmen." ...

"Ich kann es nicht glauben. Ich kann es verdammt noch mal nicht glauben. Ich bin ein Jedi-Ritter. Die Macht ist mit mir. Ich bin der Mann, bei dem die anderen Männer jubeln, wenn er verheiratet ist." ...

"Ich muss noch so viel lernen: Wie bekommt man zwei Frauen für einen Dreier ins Bett? Wie funktionieren die dreckigen Techniken des neurolinguistischen Programmierens? Werde ich je so gut sein wie Steve P., der Frauen dazu bringt, ihm Geld dafür zu zahlen, dass sie mit ihm ins Bett gehen? Ich bin doch nur ein Student der Liebe."