Wie mache ich das Beste aus dem kommenden Jahr 2015?

Für Singles sind Weihnachten und Sylvester oft die schwierigsten Tage im Jahr. Einerseits ist das die Zeit, die viele zu zweit oder mit ihrer Familie verbringen, andererseits ist das so eine Sache, wenn man keine Freundin hat. Viele landen dann im Ergebnis zu Weihnachten bei ihren Eltern und schieben die Sylvesterplanung bis zur letzten Minute.

 

Weihnachten zu Hause bei der Familie:

Für den Single Mann ist die Situation problematisch, da man als Single schnell von Mutter und Vater in die Rolle des kleinen Jungen gedrängt wird. Diese Rolle ist aber genau die, die uns daran hindert, an der Situation etwas zu ändern und wirklich unseren Mann zu stehen. Wie gehe ich damit um? Wie mache ich das Beste daraus?

Kontakt mit der Familie an Weihnachten bietet Gelegenheit die Fronten neu zu klären: Wie willst Du behandelt werden. Was sind Deine Erwartungen an Deine Eltern.

Wo wirst Du Ihren Erwartungen niemals gerecht werden? Wo bist Du ganz anders als Sie?

Artikuliere Dich klar. Riskiere auch einen Streit darüber. Damit kann das Weihnachtsfest eine gute Gelegenheit zum persönlichen Wachstum sein. Eine gute Gelegenheit Konflikte endlich auszutragen. Eine Gelegenheit sich den Eltern (und der weiteren Familie) so zu zeigen wie ich bin. Eine Zeit das neue Erwachsensein zu demonstrieren statt in kindliche Rollen zurückzufallen. Ihr braucht keine Freundin mitzubringen, um Eurer Mutter Grenzen zu setzen!

Und wenn Ihr zu Hause die Grenzen klar-gezogen habt, werdet ihr gegenüber Frauen auch ein besseres Standing haben. Die Zeit sollte für das Austragen fälliger Konflikte ausreichen, aber vermeidet lange Besuche über die gesamten Feiertage.

 

Sylvester:

Die bange Frage ist "Was machst Du an Sylvester?" und keiner scheint bei der verordneten Party eine rechte Antwort darauf zu haben.

Das Beste (und Günstigste) ist es, rechtzeitig Karten zu einer größeren Feier - insbesondere in größeren Diskotheken - zu besorgen. Im Vorverkauf günstiger und vor allem noch nicht ausverkauft. Geht mit ein oder maximal 2 Wings zu der Party. Und dann macht die Sylvesterparty zu Eurem persönlichen Ansprech-Workshop. Da der Alkohol reichlich fließt und es auch viele weibliche Singles gibt, ist das eine perfekte Gelegenheit das alte Jahr mit einem Kracher ausklingen zu lassen.

 

Nutzt die ruhigen Tage:
Nutzt die Zeit zwischen den Jahren zu einer persönlichen Bestandsaufnahme und zum Ziele setzen. Wo steht Ihr - wo wollt Ihr hin.

Grundlegende Gesprächstechniken

Blickkontakt herstellen

Wenn ich mit einer Frau spreche, blicke ich ihr fest in die Augen. Erst kurz vor dem Kuss wechsle ich mit dem Blick zwischen ihren beiden Augen hin und her, das erhöht die emotionale Spannung zusätzlich. Ich nutze den Blickkontakt im Gespräch, um die Frau

zu konditionieren. Der Blickkontakt wird um so tiefer und intensiver, je emotionaler und bedeutsamer unser Gespräch wird. Wenn wir über etwas Negatives sprechen, blicke ich weg. Auf diese Weise soll sie »Wegschauen« nach und nach mit »schlechten Gefühlen« verbinden. Und Hinschauen mit guten.

 

Körpersprache einsetzen

Ich achte auf die Körperhaltung der Frau zu Beginn des Gesprächs. Ich drehe mich zu ihr, wenn sie sich mir öffnet. Ist die Frau anfänglich schüchtern, deute ich an, dass ich gleich weitergehen will.

Dazu mache ich beispielsweise einen ersten Schritt weg von ihr, damit sie das Gefühl hat, ich würde gleich wieder gehen. Oder ich setze mich auf die äußerste Stuhlkante.

Viele Männer halten die Hände höher, so dass sie eine Art Barriere zwischen sich und der Frau bilden. Das ist eine ganz natürliche Schutzhaltung, die ich mir abgewöhnt habe.

Wenn ich mit einer Frau rede, versuche ich mich so zu positionieren, dass ich im Mittelpunkt stehe. An der Bar in einem Club achte ich zum Beispiel darauf, dass ich derjenige bin, der auf dem Hocker sitzt. Sie soll zu mir sprechen. Manche Typen stellen sich stundenlang neben eine Frau oder beugen sich zu ihr herunter, so dass sich alle im Club denken: Oh da baggert wieder einer dieser aussichtslosen Gesellen.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs setze ich auf eine dominante Körpersprache und lehne mich zurück. Selbst wenn die Frau nicht bewusst wahrnimmt, dass ich mich vorher zu ihr hin gedreht habe und mich jetzt zurücklehne, ist es dennoch ein kraftvolles, unterbewusstes Signal.

 

Die Rollen festlegen

Letztlich handelt es sich beim Flirt um ein Bewerbungsgespräch. Die Frau bewirbt sich um den Job als Assistentin der Geschäftsführung. Ich bin der Chef. Ich wähle sie aus. Das bedeutet nicht, dass ich ihr nicht zeigen sollte, dass ich ein guter, fürsorglicher und cooler Chef bin. Nur: Ich bin der Chef. Wenn ich nur den geringsten Zweifel daran hege, dass die Frau nicht an mir oder daran interessiert sein könnte, was ich zu sagen habe, wird sie auch nicht interessiert sein. Frauen können Unsicherheit riechen wie Drogenhunde Heroinplatten.

 

Ein Thema anbieten

Ich biete der Frau ein Thema an.

Etwa: »Was war dein schönstes Erlebnis in diesem Jahr?«

Sie: »Ich hatte eine wundervolle Woche beim Spanischkurs in Mexiko.«

Dann gehe ich auf ihre Antwort ein: »Oh mein Gott, ich will schon seit Jahren einen Spanischkurs machen. Ich habe mich mal unsterblich in eine Kubanerin verliebt, wir saßen tagelang nur am Strand und haben Händchen gehalten. Ich Idiot konnte kein Wort sagen. Ich glaube, man kann in keiner Sprache so wunderbar eine Liebeserklärung machen wie auf Spanisch. Hast du im Kurs viel gelernt?«

Das ist die einfachste Struktur: Ich biete der Frau ein Thema an. Damit ködere ich sie und achte darauf, wie stark sie emotional reagiert. Wenn sie einsteigt, also meinen Köder schluckt, dann versuche ich, mich über das Thema mit ihr zu verbinden. Es ist also eigentlich nur die Frage, bei welchem Köder sie anbeißt. Den richtigen Köder auszuwählen ist dem Feingefühl des Anglers überlassen.

Einige Themen, die ich immer wieder gerne im Gespräch aufgreife:

»Warum lieben sich Menschen?«

»Warum gibt es zwei Geschlechter?«

»Können wir unser Denken selber bestimmen?«

»Ich habe eine Ausbildung in ayurvedischer Massage gemacht.«

(Eigentlich alle Frauen wollen gerne massiert werden.)

»Wenn du dich in ein anderes Zeitalter versetzen könntest, wohin würdest du dich wünschen und wer würdest du gern sein?«

Das letzte ist eine Frage, bei der ich erwarten kann, dass sie nach ihrer Antwort fragt: »Und du?«

Dann könnte ich entgegnen: »Ich wäre gerne ein magischer Verführer wie Don Juan, der die Frauen verrückt macht.«

Jeder sollte sich seinen eigenen Köder überlegen. Meine Köder sind nicht zufällig gewählt, es sind Geschichten über Dinge, die ich erlebt habe oder mit denen ich mich wirklich intensiv beschäftigt habe. Es hilft ungemein, wenn ich dazu eine gute Geschichte erzählen kann. Ich kenne unzählige Verse von Molières Don Juan, und ich weiß, dass es sehr gut läuft, wenn das Gespräch auf historische Frauenhelden kommt. Durch die Wahl des Köders behalte ich die Kontrolle über das Gespräch.

 

Die richtigen Fragen stellen

Hier eine Liste von Fragen, die man einer Frau stellen kann und die sie dazu bringen werden, einem eine ganze Palette ihrer Norm- und Wertvorstellungen zu präsentieren. Damit werden Sie eine ganze Menge von Aussagen zu ihrer Persönlichkeit erhalten, die Ihnen wiederum strategische Vorteile im Gespräch sichern.

»Was macht dich glücklich?«

»Was an dir findest du besonders sexy?«

»Wie sehen dich deine Freunde?«

»Welchen Eindruck hast du von mir?«

»Eine besonders schöne Erfahrung aus deiner Schulzeit?«

»Wann in deinem Leben hast du dich besonders gut gefühlt?«

»Erinnerst du dich daran, wie du dich das erste Mal richtig verliebt hast? Wie fühlte sich das an?«

»Wen würdest du gerne in einem Film spielen? Warum?«

»Wie gut kennst du dich selbst?«

»Welche deiner Eigenschaften kennen die wenigsten Leute?«

»Was hast du noch nie jemandem verraten?«

»Was an dir nervt dich am meisten?«

»Was ist das Peinlichste, das dir jemals bei einem Date passiert ist?«

 

Das Thema wechseln

Manchmal gibt es fürchterliche Gesprächsthemen, die sich ziehen wie der Käse auf der Pizza. Sie erzählt über ihre Erlebnisse in der Volkshochschule oder über ihre doofe Freundin Renate. Und ich möchte das Thema wechseln. Was tun?

Wussten Sie, dass der Cappuccino so heißt, weil er an die Farbe der Kleidung von Kapuzinermönchen erinnert? Ich ändere einfach das Thema. Radikal. Das Hirn ist so schnell, dass alte Gesprächsthemen augenblicklich vergessen sind.

 

Mit Komplimenten steuern

Mit einem guten Kompliment kann ich das Gespräch dirigieren. Komplimente sind wichtig, weil sie ein Gespräch auf die nächste Ebene führen können. Deshalb sollten sie in jedem Gespräch ganz automatisch kommen. Ein Kompliment, das ich in jedem Gespräch verwende: »Du bist interessant. Wie heißt du?« Erst wenn ich ihren Namen kenne, wird unser Gespräch persönlicher.

Ein anderes Strukturkompliment, um einen Schritt weiter zu kommen, kann ein Gespräch beschließen: »Es macht Spaß, sich mit dir zu unterhalten. Wollen wir das Gespräch mal fortsetzen?«

Diese Frage muss nicht erst nach einer Stunde Gespräch kommen. Ich habe auch schon mal eine Frau gefragt, wo die Toiletten sind. Sie hat geantwortet: »Da drüben.« Darauf ich: »Es macht Spaß, sich mit dir zu unterhalten. Wollen wir die Unterhaltung mal fortsetzen?« Sie: »Auf dem Klo?« Ich: »Nein, ich kann nicht reden, während ich ... du weißt schon.«

 

Bildreiche Sprache benutzen

Ein Gespräch kann entweder in die Vergangenheit, in die Gegenwart oder in die Zukunft gerichtet sein. Das verführerische Gespräch spielt in der Zukunft, in ihrer Phantasie. Es ist die Erfüllung ihres Traums von Erotik, Glück und Partnerschaft: »Ich stelle mir gerade vor, wie wir gemeinsam auf einem Boot über den Ozean fahren. Die Gischt spritzt uns ins Gesicht. Die salzige Luft klebt in meinen Haaren. Die Sonne strahlt heiß auf uns herab.«

(Ein alter Otto-Witz geht dann so weiter: »Und du sitzt hinter mir und ruderst.«)

Meine Sprache ist immer sehr bildhaft. Ich verwende eine aktive Sprache voller Verben und detailreicher Beschreibungen. Details sind es, die die Dinge vor unserem geistigen Auge wirklich werden lassen...

Mehr Informationen über "Der perfekte Verführer von Oliver Kuhn", inkl. einiger kostenloser Audioclips, finden Sie hier.

Die P-Vision

Ich werde immer wieder gefragt, was für mich die wichtigsten Aspekte von Inner Game sind. Aus meiner Sicht sind die 4 Grundlagen des Inner Game:

1. Entspannte Körper- und Geisteshaltung

2. Präsenz im jetzigen Augenblick

3. Motivation und klare Ziele

4. Energie und Momentum, diese Ziele auch umzusetzen.

Entspannung heißt: Ich bin locker, alle meine Muskeln fühlen sich wohl und ich bin auch geistig entspannt. Dies schließt typische Angst- und Stressreaktionen wie Herzklopfen, Schwitzen und Angstgefühle aus.

Geistige Entspannung heißt: Ich habe keinen inneren Dialog und es laufen keine Filme vor meinem geistigen Auge ab. Und ich bin im jetzigen Augenblick präsent. Präsenz hat eine ganze Reihe wichtigen Punkten (Spontanität, Lockerheit, Bewusstsein ist auf das hier und jetzt fokussiert). Die Voraussetzung von allem ist der Fokus auf das Hier und Jetzt. Ich bin in meinen Gedanken nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft.

Motivation heißt: Ich habe klare Ziele und die Energie, diese zu verfolgen.

Für alle Bereiche gibt es eine Reihe von Techniken und Übungen, die dabei helfen, dies zu lernen. Im Inner Game Seminar machen wir eine ganze Reihe von Übungen, die Euch schnell helfen die richtige Einstellung zu bekommen. Die Übungen helfen Euch, zuerst Blockaden zu überwinden, um die oben genannten Punkte zu perfektionieren. Darauf aufbauend implementieren wir Ziele auf eine Art und Weise, die Euer Unbewußtsein für Euch arbeiten lässt, um diese Ziele zu erreichen. Und wir machen ein „mentales Muskelaufbautraining“, welches dafür sorgt, dass ihr die richtige Energie und das richtige Momentum entwickelt.

Ein Aspekt ist die zielgerichtete Anwendung der NLP-Technik „Ankern“: Wir entwickeln einen kraftvollen Selbstanker, den Ihr in jeder Situation abrufen könnt, in der Ihr mehr Energie benötigt.

Heute möchte ich Euch eine der besten Techniken vorstellen, die Entspannung und Präsenz vereint und die gleichzeitig Eure Interaktion mit Frauen sicherer macht.

Die Technik kommt aus der alten hawaiianischen Meditations- und Heiltechnik des Huna und nennt sich Hakalau. Der westliche Begriff ist „peripheres Sehen“. Dies speist sich aus der Erkenntnis, dass das menschliche Auge zwei Arten von Wahrnehmung hat:

- Das fokussierte / extrem scharfe Sehen (sogenanntes „Fovealsehen“) – Mit dem Fovealsehen kann ich einen kleinen Ausschnitt des Sehfeldes sehr scharf sehen. Wichtig ist der Inhalt dessen was ich sehe – in allen Details.

- Das auf Bewegungen und Veränderungen fokussierte, breitere „periphere Sehen“ („P-Vision“), welches das gesamte übrige Sehfeld umfasst. Beim peripheren Sehen steht der große Zusammenhang im Vordergrund. Es geht um den Kontext. Das Wahrnehmen der Umgebung und Umwelt. Das Wahrnehmen von Reizen und Bedrohungen..

Ist es Euch schon mal passiert, dass Ihr im Augenwinkel eine hübsche Frau kommen gesehen habt? Das ist P-Vision. Dann schaut ihr hin und fokussiert auf ihr Gesicht, Ihren Köper – das ist Fovealsehen.

Sowohl Männer als auch Frauen nutzen beide Arten des Sehens.

Wir Männer konzentrieren uns allerdings häufiger auf das Fovealsehen. Evolutionär ist diese Art von Sehen z.B. mit der Jagd oder dem Kampf verknüpft: Ich konzentriere mich auf das zu jagende Tier und blende wie im Tunnelblick alles andere aus. Das Adrenalin schießt durch meinen Körper und ich bin ganz konzentriert. Auch heute lieben wir Männer genaue Details und ergreifen als Konsequenz Berufe, die genau dies erfordern, als z.B. Ingenieure, Programmierer oder Controller.

Frauen spezialisieren sich tendenziell auf dem Bereich des peripheren Sehens, was evolutionär veranlagt ist. Als Konsequenz sehen Frauen Informationen eher gleichzeitig als sequentiell. Sie sehen Zusammenhänge, z.B. nehmen sie mit höherer natürlicher, d.h. untrainierter Aufmerksamkeit Dinge wie Körpersprache und Gruppenstatus war. Dies sind Dinge die man kaum wahrnehmen kann, wenn man sich lediglich auf kleine Details konzentriert.

„P-Vision“ lässt sich jedoch trainieren. Es ist zunächst eine Art Meditation, mit der ich „weiche Augen“ entwickeln kann. Dies hat interessante Effekte, die allesamt für das Ansprechen von Frauen helfen:

In der P-Vision schaltet mein Körper automatisch auf Entspannung um. Ich baue Stress ab und nehme gleichzeitig die ganze Umgebung war. Ich bin vollständig in der Gegenwart und schwebe „im Moment“ und nehme alles um mich herum wahr. Kampfsportler wissen, dass die Art mit mehreren Gegnern fertig zu werden, ebenfalls die vollständige Aufmerksamkeit und Präsenz ist.

In P-Vision zu gehen, bringt sehr schnell Herzschlag und Adrenalin unter Kontrolle. Und dieser entspannte Zustand wird von anderen wahrgenommen.

Dazu fällt mir eine kleine Geschichte ein: Ich war einmal in einer Disko und flirtete mit einem Mädel. Nach einer Viertelstunde kam ein aufgebrachter Freund an und beschimpfte mich „Ey, das ist meine Frau, hau ab“.

Ich ging instinktiv in 100% P-Vision – schon um sicherzustellen, dass ich nicht von dessen Schlägertrupp von der Seite angegriffen werde und sagte ruhig: „Das ist meine Entscheidung.“ Meine Augen fokussierten auf seine Augen aber meine Wahrnehmung war 180° ausgebreitet und zu 100% aufmerksam. Er starrte mir ebenfalls in die Augen.

Ein Augenkampf. Sein Blick war 100% „Foveal Vision“ oder F-Vision, er war nur auf mich fokussiert, seinem Gegner. Pure Aggression starrte mir ins Auge. Normalerweise löst dies bei mir ebenfalls einen Adrenalinstoß und eine Kampf- oder Flucht-Reaktion („Fight or Flight“) aus und das Herz beginnt zu rasen, der Atem wird flacher und schneller. Ich nahm allerdings diese Herausforderung auf meine Art und Weise an und begab mich in 100% P-Vision. Ich sah in seine Augen. Ich war vollständig präsent bei ihm.

Aber genauso aufmerksam war ich bei der Frau – wie war ihre Körpersprache (in dem Fall wartete sie ab, wer gewinnt). Und insbesondere war ich, wie gesagt, bei der Umgebung, um Angriffe von der Seite zu sehen... Und ich schaltete um, auf einen Zustand von totaler Liebe zur gesamten Welt inklusive meines Kontrahenten. Dies ging vielleicht eine halbe Minute so... Schließlich sagte er – immer noch aggressiv – „Ey, was machst Du? ... was machst Du mit Deinen Augen. Hör auf, so zu gucken...“ Das war sein Versuch den normalen Aggressionszyklus doch noch zu starten (beide Kontrahenten würden sich dabei in Aggression hineinsteigern und schließlich kämpfen).

Aber in jeder sozialen Interaktion gewinnt das stärkere Mindset. Das stärkere Inner Game gewinnt. In dieser Situation war mein Geist 100% präsent. Auf Verteidigung eingestellt, aber nicht angreifend. Schließlich wandte er sich ab. Diese „weichen Augen“ hatten sich gegen die „harten Augen“ durchgesetzt. Und ein Lächeln kam auf meine Lippen.

Noch nützlicher ist P-Vision natürlich beim Flirten. Ich kann durch mit P-Vision z.B. die Körpersprache der Frau wahrnehmen, während ich mich mit ihr unterhalte. Ich sehe im Augenwinkel, was um mich herum geschieht. Und meine Augen machen automatisch einen angenehmen, weichen Eindruck und bleiben stets auf ihr fokussiert – ohne jedoch zu starren.

Im Inner Game Seminar machen wir eine Art Meditation – in Anlehnung an das hawaiianische Hakalau. Eine Wachmeditation mit vollständiger Präsenz. Nachdem Ihr diesen Zustand erfahren habt, üben wir ihn ein, damit Ihr ihn automatisch auch in der Disko oder auf der Straße abrufen könnt. Ihr lernt in diesem Zustand zu denken, zu sprechen und eine Mischung aus zielgerichtetem Handeln, Entspannung und Präsenz zu erzielen.

So wird es mit etwas Übung möglich absolute Ruhe, Gelassenheit und Souveränität an den Tag zu legen, ganz egal wie stressig und nervenaufreibend die Situation auch zu sein scheint.

Es sind noch wenige Plätze für das nächste Spezialseminar „Das Perfekte Inner Game“ am 12. April frei. Dieser Workshop findet diesmal als Kleingruppenworkshop mit maximal 12 Teilnehmern statt, um eine noch intensivere Betreuung zu ermöglichen

Fröhliches flirten wünscht Euch Euer

Volker Fröhlich